Jahrbuch des Siebenbürgischen Karpathenvereins

Der „Siebenbürgische Karpathenverein“ (SKV) wurde am 28. November 1880 in Hermannstadt auf Inititative von Dr. Karl Wolff gegründet. Zweck und Ziel des Vereins war es, „die Karpaten Siebenbürgens und deren angrenzende Teile zu erschließen, dieselben in wissenschaftlicher Beziehung zu erforschen, zu beschreiben und die so gewonnenen Resultate weiter zu verbreiten, den Zugang zu allen interessanten Partien zu erleichtern, überhaupt das Interesse für die Gebirge zu beleben und zu verbreiten.“

1945 enteignete der kommunistisch gewordene rumänische Staat sämtliche vom SKV errichteten Schutzhütten und konfiszierte das Vereinsvermögen, was nach 65 Jahren Vereinstätigkeit einer Zwangsauflösung des SKV gleichkam.

Von 1881 bis 1944 gab der SKV das „Jahrbuch des Siebenbürgischen Karpathen-Vereins“ heraus, nur unterbrochen in den Jahren von 1915 bis 1921 bedingt durch den Ersten Weltkrieg und seine Folgen. Jedes Jahrbuch ist dabei in zwei Hauptteile gegliedert: einen ersten mit meist naturkundlichen Aufsätzen über die Karpaten sowie einen zweiten über Vereinsangelegenheiten. Insgesamt erschienen 268 Aufsätze.

Im Folgenden sind die Jahrgänge 1-20 (1881-1900) des Jahrbuchs im Volltext abgelegt. Es ist geplant, schrittweise weitere Jahrgänge an dieser Stelle ebenfalls im Volltext zugänglich zu machen.

Literatur:

Gerhart Binder: Das Jahrbuch des Siebenbürgischen Karpatenvereins als Spiegelbild seines Werdegangs und seiner Leistungen. In: Der Siebenbürgische Karpatenverein 1880-1945. Gedenkband. Hrsg. Heinz Heltmann, Helmut Roth. Thaur b. Innsbruck 1990, S. 31-43.

Zu den Volltexten der einzelnen Jahrbücher